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. . . IM HAUSHALT---KLEIDUNG---VERMISCHTES---ARCHÄOLOGISCHE FUNDE

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Beinlinge (mhd. hosen), Wolle
Zusammen mit der Bruoche bilden die Beinlinge das Beinkleid der Männer aller Stände. Ob wie hier, entsprechend einer Abbildung im Heidelberger Sachsenspiegel (1), mit Steg oder mit Füßling ausgeführt, reichen sie bis zur Hüfte und werden vorne mit einem Nestelband am Brouchengürtel befestigt. In zeitgenössischen Miniaturen läst sich der hier gezeigte Typ mit nur einer Befestigung, mindestens von der Mitte des 13. Jh. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts finden. Entsprechen den Miniaturen wie z.B. Codex Manesse oder dem Luttrell Psalter, wurden die Beinlinge eng anliegend getragen. Um die bei einem eng geschnittenen Kleidungsstück nötige Dehnbarkeit zu erhalten wurde der Schnitt diagonal zum Fadenlauf auf den Stoff übertragen.
 
 
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1) fol. 17r
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