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. . . IN BAYREUTH---FEUER + LICHT---EINRICHTUNG

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Feuer war im mittelalterlichen Haus allgegenwärtig. Gekocht wurde am Herd (Bild 1), einer etwa kniehohen, aus Ziegeln oder Steinen gemauerten und lehmverstrichenen Herdplatte, am offenen Feuer (1). Der Rauch zog durch den Dachstuhl über Öffnungen im Dach oder einen Kamin ab. Somit war die Küche nur bedingt rauchfrei.
Der einzige rauchfreie Raum im Haus war die Stube, möglich durch die Entwicklung des Kachelofens (Bild 2 und 3). Zog der Rauch der bis dahin offenen Feuerstelle im Raum über Dach, Rauchabzug oder die Tür ab, wurde er jetzt aus dem Ofeninneren, mittels eine Wanddurchführung in Küche oder Flur und weiter durch Dach oder Kamin abgeleitet (2).
Beleuchtet wurden die Räume mit Tagkerzen oder mit Öl oder Talg gefüllten Lampenschälchen (Bild 3). Wachskerzen waren teuer und nur in entsprechenden (wohlhabenden) Haushalten oder Kirchen zu finden. Häufig fanden auch Kienspänen (Bild 6 und 7)Verwendung, welch jedoch durch das verbrennende Harz stark rußen (3).
 
 
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1) Dumitrache 1992-93, S. 282
2) Dumitrache 1992-93, S. 280
3) Heidrich 1997, S. 131.

 

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