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Flechtwerkzaun
Solche Zäune, wie hier im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim, sind in einer Vielzahl hoch- und spätmittelalterlichen Bilddarstellungen (1) zu finden. Dort sind sie als Pferch Parzellen- oder Hofumfriedung oder auch als Nutzgarten- und Ackerflächenzaun zu sehen. Der Bayreuther Zaun aus der Mitte des 13. Jahrhunderts (alte Lateinschule). besteht z.T. aus Birkenstaken und einem Geflecht aus Weide und Hainbuche. Sein halbkreisförmiger Verlauf läst an einen Zaun um Garten oder Hofraum, weniger an eine Grundstücksumfriedung denken (2). Auch der ganz ähnliche Zaun aus der ehemaligen Schmiedgasse (vor 1430) ist wohl aus Weide oder Hainbuche geflochten, sein Verwendungszweck scheint jedoch unklar (3).
 
 
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1) Für die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts z.B. in: Luttrell Psalter, ca. 1325-25, fol. 163v und: Heidelberger Sachsenspiegel, Anfang 14. Jh., fol. 8r
2) Müller 1996, S. 18f.
3) Bischof 2010, 2. 26.
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