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Handheller, Silber
Auch Händleinheller oder Händlheller, bezeichnet eine, ab etwa um 1200, ursprünglich in Hall (Schwaben) geschlagenen Pfennigmünze, den "Haller" oder "Heller". Namensgebend war die Darstellung der offenen Handfläche auf dem Münzbild. Da der Handheller später auch an andern Münzstätten geschlagen wurde, mussten diese ab 1356 durch ein Zeichen in der Handfläche gekennzeichnet sein. Im Westen konnte er sich er sich bis nach Aachen verbreitet, im Osten bis an den Frankenwald (1). Schon in der zweiten Hälfte des 13. Jh. hatte er die Nürnberger Münzen zunehmend verdrängt und 1376 wurde dann auch in Nürnberg das schlagen von Handhellern vorgeschrieben (2).
Die hier gezeigten Heller dürften ihren Merkmalen nach zwischen der Mitte des 13. Jahrhunderts und 1356 geschlagen worden sein.
 
 
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1) F. v. Schrötter 1970, S. 259f.
2) G. Stumpf 1997, S. 75. Dort finden sich auch folgende Preise für die Zeit um 1300 aus München: 1Pfund Rindfleisch - 1/2 Pfennig, 1 Huhn - 2 Pfennig, 100 Eier - 10 Pfennig.
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