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Ständerbau
Bei Ständerbauten ruhen die senkrechten Holzstützen (Ständer) auf Punktfundamenten oder Fundamentkränzen. Das schützt das Holz vor aufsteigender Bodenfeuchtigkeit und erhöhte somit die Lebensdauer der Gebäude. Im Gegensatz zum Pfostenbau der die Querkräfte durch die in den Boden eingegrabenen Pfosten auffängt, müssen diese Kräfte hier von der Konstruktion selbst, durch den Einbau von horizontalen Hölzern (Riegel) und/oder schräg eingebauter Hölzer (Kopf- und Fußbänder) aufgefangen werden.
Wie schon beim Pfostenbau, läst sich auch hier keine Aussage über die Ausmaße der Bauten auf dem Areal "Alte Lateinschule" machen da die Fundamente wiederum nur zum Teil erfasst wurden. In einem Gebäude das sich nur über eine massive Brandschicht nachzuweisen ist, lassen sich aber über die große Menge verziegelter Lehm im Brandschutt Wände aus Lehmgefachen vermuten (1).
Wie im Bild, ein Ständerbau aus Eichstätt von 1322 (2), wiederaufgebaut im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim, kann man sich auch die Häuser im mittelalterlichen Bayreuth vorstellen.
 
 
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1) Müller 1996, S. 19ff.
2) Der Fenstererker stammt aus einem Umbau aus der Zeit um 1460
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